BAUVORHABEN
Der Sassenhof wird umfänglich revitalisiert und umgenutzt.
Ziel der Planungen ist es, eine Mischnutzung aus Wohnen und Wirtschaften zu schaffen, die einerseits Synergien erlaubt und gleichzeitig offen genug ist, um auch Teilhabe zu ermöglichen.
In welchem Sinne dies spartenübergreifend geschehen wird, verdeutlicht die Mischung von Kreativ- und Gastwirtschaft, Kultur -und Bildungsprogramm sowie den unterschiedlichen Wohnformen.
Der alte Wohnteil und das Café im Haupthaus werden dabei auch zukünftig vom Verein bewirtschaftet werden.
HAUPTHAUS
Das Haupthaus der Liegenschaft bestand in seiner Ursprungsform aus zwei Nutzungen: den östlichen Wohnteil und die Stallungen auf der Westseite. Auch in Zukunft wird es einen Wohn- und einen Wirtschaftsteil geben.
Dafür werden die ehemaligen Wohnräume nun als Vereinsräume mit Gästezimmern und Co-Working revitalisiert. Frei vermietbare Wohnungen entstehen durch die Umnutzung ehemaliger Ställe und Teilen des Heubodens. Die zwei neuen Wohneinheiten erstrecken sich über Teile des ehemaligen Stalls über jeweils drei Geschosse.
Der Wirtschaftsteil wird als Hof-Café und -Laden sowie für eine Mikroproduktion (Brauerei) umgenutzt. Der ehemalige Heuboden bleibt in seiner Form erhalten und ist als großer Bewegungs-und Denkraum geplant.
Prinzipiell sollten die bestehenden Öffnungen im Stallteil im Bestand erhalten werden. Für die Umnutzung des Stalls in eine öffentliche Nutzung werden die Trennwände der Stallung entfernt und neu aufgeteilt. Die Tenne bleibt in ihrer ursprünglichen Form bestehen und soll als Verbindungselement der verschiedenen Nutzungen dienen.
SCHEUNE
Die Scheune wird in der ursprünglichen Bauform revitalisiert.
Geplant sind Lagerraum und Werkstatt, die ursprüngliche Arbeitstechniken mit denen eines FabLabs verbindet.
Zusätzlich wird auf etwa der Hälfte des (alten und neuen) Wirtschaftsteils der Scheune eine zweite Ebene eingezogen.
Um den ursprünglichen Charakter und die Dimensionen weiterhin erfahrbar zu machen, bleibt der zentrale Teil in Deckenhöhe erhalten.
Im angrenzenden Bereich der Scheune, wo sich einst Lagerraum (EG) und Gesinderaum (OG) befanden, entstehen zwei kleine Apartments.
SCHWEINESTALL
Auch der Schweinestall wird in der Außenhülle weitgehend so belassen. Sogar die ursprünglich verbauten Dachziegel werden wieder verwendet.
Baulich wird er in vier nebeneinanderliegende Abschnitte geteilt. Es entstehen vier Wohneinheiten über zwei Etagen plus Galerie.
Die beiden äußeren Wohnungen verfügen über einen französischen Balkon. Diese sind dauerhaft, die innenliegenden zur tages-, wochen- oder monatsweisen Miete vorgesehen.









